Skip to main content

Top 10 Saugroboter: Der Vergleichstest 2017

Saugroboter im VergleichstestDie Hygieneexperten raten dazu, mindestens einmal pro Woche zu saugen und feucht durchzuwischen. Schön wäre es doch, wenn wir diese Zeit besser nutzen können und die Aufgaben ganz nebenbei von einem kleinen Helfer erledigt werden.

In unserem Vergleichstest zu Thema Wischroboter haben wir ja bereits darauf hingewiesen, dass es Saugroboter mit integrierter Wischfunktion gibt. Schön, wenn man mit einem Gerät beide Aufgaben wegrationalisieren kann und wir uns somit nicht nur die Zeit für das Staubsaugen, sondern auch die für das Wischen sparen. In diesem Vergleichstest haben wir uns deshalb dem Thema Saugrobotern gewidmet. Natürlich sind alle Geräte, die beide Funktionen anbieten, entsprechend gekennzeichnet. Zudem erfahren Sie hier weitere hilfreiche Informationen zur Funktionsweise von Saugrobotern und den technischen Details. Wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf eines Staubsauger Roboters beachten sollten, können Sie hier ebenfalls nachlesen.

Eine Beispielrechnung. Die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland beträgt 90 Quadratmeter. Experten empfehlen, mindestens ein mal Pro Woche die Wohnung komplett zu saugen. Für 90 Quadratmeter benötigt man selbst ca. 45 Minuten. D.h. wir verbringen pro Jahr 52 Wochen x 45 Minuten = 2.340 Minuten oder 39 Stunden mit dem Saugen. Eine komplette Arbeitswoche! Ein Staubsauger Roboter erledigt genau die selbe Arbeit, allerdings ohne jeglichen Zeitaufwand.

Was sind Saugroboter?

Saugroboter oder ausgesprochen Staubsauger Roboter sind kleine, akkubetriebene Geräte, die uns im Alltag die Putzarbeit abnehmen sollen. Einmal konfiguriert und aufgeladen, fahren sie zu eingestellten Zeitpunkten durch die Wohnung, saugen den Schmutz ab und wischen je nach Modell auch noch den Boden. Die Roboter arbeiten dabei völlig selbständig und benötigen in der Regel keinerlei manuelle Hilfe.

Ist der Akku einmal leer, suchen sie sich selbst den Weg zurück zur Ladestation. Ist der Tank wieder voll, wird der restliche Teil der Wohnung gesäubert. Die kleinen Geräte gibt es bereits seit ca. 10 Jahren auf dem Markt. Die anfänglichen Schwierigkeiten und Kinderkrankheiten sind mittlerweile behoben, so dass die neueren Geräte fast alle ein sehr gutes Ergebnis abliefern. Auch namhafte Hersteller wie Vileda, Vorwerk oder iRobot haben sich auf genau diese Art von Robotern spezialisiert und sich am Markt etabliert. An sich eine schöne Vorstellung. Nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und die Wohnung ist blitz-blank. Wie und ob das funktioniert, schauen wir uns jetzt etwas genauer an.

Die Funktionsweise von Saugrobotern

Roboterstaubsauger sind relativ flach und meist rund gebaut. An ihrer Unterseite befinden sich drei Räder bzw. Rollen, die ihm ermöglichen, sich auf der Stelle zu drehen und somit in alle Richtungen zu fahren. Dadurch können auch schmale Bereiche durchfahren und Hindernisse gezielt umfahren werden. Der Roboter kehrt während der Fahrt durch ein oder mehrere angebrachte Bürsten den Schmutz nach innen. Bürsten sorgen dafür, dass auch verschmutzte Teppiche gut gereinigt werden können.

Wie bei normalen Staubsaugern wird mittels Vakuumtechnik der an die entsprechenden Stellen gekehrte Dreck in den Staubbehälter gesaugt. Ebenfalls wie bei gängigen Staubsaugern muss auch dieser Staubbehälter gelegentlich ausgewechselt werden, da ansonsten die Saugkraft nachlässt. Je nach Alter des Saugroboter, müssen nach einiger Zeit auch die Rollen und Bürsten erneuert werden.

Roboter mit integrierter Wischfunktionen besitzen zudem Reinigungspads an der Unterseite und Tank gefüllt mit Wasser sowie Reinigungsmittel. Diese Kombisaugroboter saugen nicht nur die Schmutzpartikel vom Boden, sondern Wischen analog der Wischroboter den Boden im gleichen Zug.

Moderne Staubsauger Roboter haben ihre Kinderkrankheiten bereits abgelegt. Die ersten Modelle fuhren nach dem Zufallsprinzip und sorgten dadurch nur für mäßigen Erfolg. Mittlerweile haben die Geräte jedoch ausreichend Sensoren und können mittels einiger Technologien wie der Laser-Technologie die Räume abscannen und ein sogenanntes Room-Mapping durchführen. Die Wohnung wird dadurch komplett digitalisiert – inklusive aller Hindernisse. Die Reinigungswirkung ist dadurch ungemein besser, da der Roboter Hindernisse einfach umfahren und auch die entlegenen Ecken erreichen kann. Vorausgesetzt diese ist für ihn befahrbar.

Was gilt es vor dem Kauf eines Saugroboters zu beachten

Wie alle technischen Geräte gibt es auch bei Staubsauger Robotern einige technische Details, die vor dem Kauf betrachtet werden sollten. Neben der Akku-Laufzeit und den Maßen spielen auch die Sensoren eine wichtige Rolle. Bei Geräten mit integrierter Wischfunktion ist ein Bodenerkennung wichtig, damit je nach Unterboden das entsprechende Reinigungsprogramm gewählt werden kann. Auch beim Saugen macht es einen Unterschied, ob auf dem Teppich, Fliesen oder einem Holzboden gesaugt wird.

Zeitschaltuhren und Timer oder gar eine Smartphone-Steuerung können eine Rolle spielen, wenn Sie Ihren Roboter zu bestimmten Uhrzeiten arbeiten lassen möchten. Geräte ohne diese Funktionen fahren nach dem Plug and Play Prinzip. Sie müssen zum Start einfach manuell eingeschaltet werden.

Je nach Komplexität und Größe der Wohnung kann eine Basisstation unerlässlich sein. Unter Umständen reicht der Akku nicht für eine komplette Reinigung. Über eine Basisstation, die der Saugroboter automatisch aufsuchen kann, entsteht nicht das Problem, dass vor Fertigstellung der Akku entladen ist und der Roboter sich ausschaltet. Ab einem gewissen Grenzwert fahren die Geräte eigenständig zur Basisstation zurück und fahren mit der Reinigung fort.

Die wichtigsten Funktionen von Roboterstaubsaugern im Überblick

Für einen schnellen Überblick sind anbei die wichtigsten Funktionen und Ausstattungen von Saugrobotern aufgelistet. Die Verfügbarkeit dieser Punkte fließt in das Ergebnis unseres Vergleichstest mit ein. Alle Fähigkeiten der jeweiligen Modelle sind auch auf der Detailseite entsprechend aufgelistet.

Leistung

  • Maximale Flächenleistung
  • Akku-Laufzeit
  • Akku-Ladezeit

Technik

  • Bodenerkennung
  • Smartphone-Untersützung
  • Geräuschemissionen
  • Raum-Mapping
  • Programmierbarkeit

Saugroboter im Test – ein Video

Anbei ein kleines Testvideo aus dem SWR von 2013. Hier können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen und sehen, wie solche Roboter funktionieren und Arbeiten. Wichtig ist, das dieses Video noch von 2013 ist. Die Geräte haben sich gerade hinsichtlich ihrer Fähigkeit in den letzten Jahren immens weiterentwickelt.

Vor- und Nachteile von Saugrobotern im Überblick

Wie wir bereits in den vorherigen Kapiteln erwähnt haben, bringen Staubgsauber Roboter viele Vor- aber auch einige Nachteile mit sich. Wir haben für einen schnellen Überblick die wichtigsten Pros und Contras für Sie zusammengefasst:

Vorteile

  • Reinigt täglich
  • Völlig automatisch
  • Teilweise inkl. Wischfunktion
  • Enorme Zeitersparnis
  • Saugen und Wischen auf allen Böden
  • Selbständiges Aufladen

Nachteile

  • Komplexe Räume evtl. schwierig
  • überwindet keine Stufen / hohe Absätze
  • Hohe Teppichkanten teilweise problematisch

Informationen zum Vergleichstest

Neben den oben genannten Kriterien fließen auch das Preis-Leistungsverhältnis in unsere Bewertung mit ein. Wir ermitteln anhand aller technischen Daten eines Produktes die Gesamtbewertung im Vergleich zu seinen Konkurrenten. Die Sternebewertung ist der Auszug der Nutzerbewertung bei gängigen Online-Shops wie Amazon oder Redcoon.

Sollte Ihnen ein Gerät zusagen, können Sie sich die Details zu diesem Produkt noch einmal ansehen. Sollten Sie sich für den Kauf entscheiden, leiten wir Sie zum entsprechenden Anbieter weiter. Wir selbst verkaufen keinerlei Produkte und sondern sehen uns als Plattform um alle hilfreichen Informationen zum jeweiligen Produkt zusammenzutragen.

Top 10 Saugroboter im Vergleich 2017